Müllvermeidung mit der ReMap

Laut Umweltbundesamt stieg Deutschlands Aufkommen haushaltstypischer Siedlungsabfälle von 37,6 Mio. t im Jahr 2000 auf 45,9 Mio. t im Jahr 2015 an. Das bedeutet, pro Kopf von 458 kg auf 559 kg. Zwar stieg gleichzeitig auch der Anteil verwerteter Abfälle. Dennoch ist der beste Müll der, der gar nicht erst anfällt. Das spart Rohstoff, Emissionen und Geld.

Die Hauptsache ist, dass die Dinge nicht weggeworfen werden, wenn man sie noch brauchen kann. In Berlin zeigt die ReMap, wie - und vor allem wo das geht. Wer seinen Müllberg schrumpfen will, der findet hier Initiativen, Projekte und Orte, die dabei helfen. Es geht ums Leihen, Tauschen, Reparieren, Spenden und um Second Hand.

Zur ReMap geht es hier.

Die Leiter zur Wohnungsrenovierung leihst du dir aus – na klar – und die Bohrmaschine auch.  Den kaputten Rasierapparat  gibst du zur Reparatur. Oder du machst das selbst und lässt dir in einem der Repair Cafés zeigen, wie.

Hast du gewusst, dass  man seinen Coffee-to-go auch in der Mehrwegtasse bekommen kann. Wo? Die Adressen findest du auf unserer ReMap.

Als leckeren Geheimtipp verrät dir unsere Karte, wo du Obst, Gemüse und andere Lebensmittel kostenlos bekommst, denn nicht alle Supermärkte werfen ihre noch gute aber unverkaufte Ware in den Müll. Engagierte Initiativen sammeln die Ware ein und geben sie gerne an dich weiter. Wo? Das erfährst du natürlich auf unserer ReMap.

Unsere ReMap ist eine interaktive Stadtkarte Berlins auf der Initiativen, Läden, Cafés angezegt werden, wo du erfährst, was du mit Dingen tun kannst, dir keine rechte Freude mehr machen, aber für die Entsorgung zu schade sind. Die komfortable Suchfunktion bietet die die Möglichkeit, die besten Optionen in deiner Nähe und genau für dein Ding anzeigen zu lassen. Viel Spaß bei stöbern!

 

Autor:Andreas Pützer

 

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