Müllvermeidung mit der ReMap

Laut Umweltbundesamt stieg Deutschlands Aufkommen haushaltstypischer Siedlungsabfälle von 37,6 Mio. Tonnen im Jahr 2000 auf 45,9 Mio. Tonnen im Jahr 2015 an. Das bedeutet, pro Bundesbürger von 458 Kilogramm auf 559 Kilogramm. 2016 produzierten alle Berliner zusammen 827.113 Tonnen Haushaltsmüll. Das sind 1,4 % mehr als im Vorjahr (Quelle: BSR-Entsorgungsbilanz). Zwar stieg bundesweit auch der Anteil verwerteter Abfälle. Dennoch ist der beste Abfall der, der gar nicht erst anfällt. Das spart Rohstoff, Emissionen und Geld.

Die Hauptsache ist, dass die Dinge nicht weggeworfen werden, wenn man sie noch brauchen kann. In Berlin zeigt die ReMap, wie - und vor allem wo das geht. Wer seinen Müllberg schrumpfen will, der findet hier Initiativen, Projekte und Orte, die dabei helfen. Es geht ums Leihen, Tauschen, Reparieren, Spenden und um Second Hand.

Zur ReMap geht es hier.

Die Leiter zur Wohnungsrenovierung leihen wir uns aus – na klar – und die Bohrmaschine auch.  Den kaputten Rasierapparat  geben wir zur Reparatur. Oder? Cooler ist, sie selbst zu repariere. Wie das Geht? Das zeigt man uns etwa in einem Repair Cafés.

Haben Sie gewusst, dass  man seinen Coffee-to-go auch in der Mehrwegtasse bekommen kann. Wo? Die Adressen finden Sie auf unserer ReMap.

Als leckeren Geheimtipp verrät Ihnen unsere Karte, wo Sie Obst, Gemüse und andere Lebensmittel kostenlos bekommen, denn nicht alle Supermärkte werfen ihre noch gute aber unverkaufte Ware in den Müll. Engagierte Initiativen sammeln die Ware ein und geben sie gerne an Sie weiter. Wo? Das erfähren Sie natürlich auf unserer ReMap.

Unsere ReMap ist eine interaktive Stadtkarte Berlins auf der Initiativen, Läden, Cafés angezeigt werden, bei Sie erfahren, was man mit Dingen tun kann, dir keine rechte Freude mehr machen, aber für die Entsorgung zu schade sind. Die komfortable Suchfunktion bietet die Möglichkeit, die besten Optionen in deiner Nähe und genau für Ihre Dinge anzeigen zu lassen.

 

Autor:Andreas Pützer

 

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