Berlin trinkt mehrweg

InhaltWeggeworfener Einweg-Becher

 

 

Problem und Lösung

Der zeitgemäße „Kaffee to go“ kommt im „Becher to stay“.
Warum? - Weil es an der Zeit ist, Ressourcen zu schonen und die CO2-Emissionen zu reduzieren.

Laut der Deutschen Umwelthilfe (DUH) werden in Berlin jährlich 2400 Tonnen Einweg-Kaffee-Becher weggeworfen – eine wahre Flut an Müll, zur deren Herstellung 2580 Bäume gefällt, 1320 Tonnen Rohöl gefördert und  85 Mio. Liter Wasser verbraucht werden. Die Industrie bläst dazu 6660 Tonnen CO2 in die Atmosphäre.

Was tun zeitgeistige Berliner und Berlin-Besucher dagegen: Sie nutzen ihren „Better World Cup“, das heißt, z.B. den eigenen Becher von zu Hause oder den Mehrwegbecher von „Recup“.
 

Die Better World Cup - Initiative

Better World Cup“ ist eine gemeinsame Initiative des Berliner Senats mit Berliner Stadtreinigung (BSR), Wirtschafts- und Umweltverbänden, und meint eigentlich nichts anderes, als dass Sie Ihren eigenen Becher, von zu Hause mitbringen. Sie können ihn an jeder „Refill-Station“ auffüllen lassen und zahlen dabei oft noch 20 Cent weniger als Kundinnen/Kunden, die aus einem Wegwerf-Becher trinken. Der Clou bei dieser Form des Mehrwegbechers ist, dass man ohne Pfandsystem auskommt. Ganz einfach also!
Allerdings darf man seinen Becher nicht zu Hause vergessen und man muss ihn nach Kaffegenuss wieder mit nach Hause nehmen.

Refill-Stationen – inzwischen mehr als  170 -  finden Sie online auf der interaktiven Karte:
>> www.betterworldcup.de/berlin/fuer-becherbesitzer/
 

Der Recup

Recup“ ist der goldene Weg für diejenigen, die ihren Becher nicht mit sich herumtragen möchten oder spontan Lust auf einen Kaffee bekommen. Er ist ein Pfandbechersystem für Coffee-to-go-Mehrwegbecher. Hierzu wird ein speziell entwickelter Kunststoffbecher aus Polypropylen (PP) verwendet. Dieser hält den Kaffe lange warm.
Sie leihen den Recup für einen Euro Pfand bei einem der Partner-Cafés aus. Sie lassen ihn auffüllen und wenn der Kaffee ausgetrunken ist, geben Sie ihn beim nächsten Partner wieder ab - oder Sie lassen ihn nochmals befüllen. Zum Schluss bekommen Sie Ihren Euro wieder  zurück.
Und: Der Cup ist frei von Bisphenol-A (BPA), er ist recyclebar und kann bis zu 500 mal wiederverwendet werden.

Recup ist ein junges Start-up-Unternehmen, das sich mittlerweile deutschlandweit etabliert hat. In Berlin ist es als einziges Pfandbechersystem Teil der Better World Cup - Initiative.

Recup-Partner  finden Sie unter:
>> https://recup.de/#home-section - Außerdem gibt’s hier die Smartphone-App, die Ihnen die Suche erleichtert.
 

Links zu den Projekten:

www.recup.de
www.betterworldcup.de/berlin

 

Autor: Andreas Pützer

Titelbild: © P. Storz / pixelio.de

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